RECHENINFRASTRUKTUR ZUR UNTERSTÜTZUNG DER KRYO-EM ANALYSE UND OFFENE DATENVERWALTUNG
Ein voll funktionsfähiges Kryo-Elektronenmikroskop kann im Durchschnitt etwa 0,3 Terabyte an Daten pro Tag erzeugen. Darüber hinaus kann die Analyse dieser Daten zu wissenschaftlichen Datensätzen führen, die dreimal so groß sind, wie nach vorsichtigen Schätzungen, die auf den früheren Erfahrungen von PLK mit einem kleineren, automatisierten 200-kV-Mikroskop beruhen. Daher konzentriert sich dieses Arbeitspaket (WP) in erster Linie auf die rechnerischen Aspekte und die Datenverwaltung, die zur Erreichung des spezifischen Ziels #3 erforderlich sind. Es umfasst den Wissenstransfer und die Anwendung von Berechnungsmethoden für die Untersuchung, Analyse, Speicherung und Verbreitung von kryo-elektronengestützten Daten. Die spezifische Aufgabe besteht darin, eine spezielle Kryo-EM-Rechenpipeline einzurichten, die mit der Digitalen Agenda der EU für 2025 in Einklang steht.

