Zweites Treffen: Sieben ERA-Lehrstühle in Griechenland

Die Nationale Hellenische Forschungsstiftung (NHRF) und das Institut für Chemische Biologie (ICB/NHRF) organisieren das zweite Treffen der sieben griechischen ERA-Lehrstühle, die von griechischen Forschungszentren und Universitäten im Rahmen des Programms Horizon Europe koordiniert werden. Das Treffen findet am Freitag, den 28. Juni, im Seminarraum des NHRF in Athen statt.

Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für EFR-Lehrstühle im Rahmen des Programms Horizont Europa zielt darauf ab, griechische Einrichtungen zu stärken und zu reformieren und Spitzenleistungen in der Forschung zu erzielen, indem herausragende Professoren und Forscher aus der internationalen akademischen und Forschungsgemeinschaft für fünf Jahre gewonnen und gehalten werden.

Die sieben geschätzten Wissenschaftler, die Inhaber von EFR-Lehrstühlen sind, haben ihre Arbeit in griechischen Organisationen bereits aufgenommen. Dieses zweite Treffen ist eine hervorragende Gelegenheit, die bisher erzielten Fortschritte, die Maßnahmen, die sie in Zusammenarbeit mit den Verwaltungen der Institutionen und der politischen und regionalen Führung zur Entwicklung von Forschung und Innovation in Griechenland planen, und die Herausforderungen, denen sie sich bei der Umsetzung ihrer Projekte gegenübersehen, zu präsentieren.

 

Diese Projekte mit einem Gesamtbudget von 17,5 Millionen Euro dienen der Schaffung von Exzellenzzentren in Spitzenbereichen der Wissenschaft. Konkret schafft die National Hellenic Research Foundation mit Hilfe von Investitionen aus dem Recovery Fund und der Europäischen Investitionsbank eine in Südosteuropa einzigartige Struktur für Kryo-Elektronenmikroskopie. Das Forschungszentrum für Biomedizinische Wissenschaften "Alexander Fleming" (BSRC Fleming) richtet im Rahmen des ERA-Lehrstuhlprogramms das neue Institut für Bioinnovation ein, dessen unmittelbares Ziel die Schaffung von Biotechnopolis ist, dem ersten integrierten Biotechnologiezentrum in Griechenland. Das Institut für Informatik an der Stiftung für Forschung und Technologie Hellas (FORTH) konzentriert sich auf die Entwicklung eines Zentrums für computergestützte Biodiversität und eine neue Forschungsrichtung für computergestützte Astrophysik und Datenwissenschaft. Darüber hinaus werden sich die Fachbereiche Pharmazie und Medizin der Universität Patras auf die Weiterentwicklung der Aktivitäten im Bereich der Molekular- und Strukturbiologie konzentrieren, während das Institut für Molekularbiologie und Biotechnologie der FORTH Bioinsektizide der neuen Generation entwickeln wird, die die mikrobielle Artenvielfalt Kretas und des Mittelmeerraums nutzen. Schließlich wird die Philosophische Fakultät der Universität Kreta ein Modellzentrum für digitale Geisteswissenschaften einrichten und dabei den Bereich der künstlichen Intelligenz nutzen.

Vertreter des Generalsekretariats für Forschung und Innovation (GSRI) und des PRAXI/FORTH-Netzwerks werden an dem Treffen teilnehmen.

Die Sitzung wird in englischer Sprache abgehalten.

 

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