ÄRA STUHLHALTER
Dr. Panagiotis Kastritis, 1984 in Athen geboren, absolvierte sein Grundstudium der Biologie an der Universität von Athen. Er vertiefte sein Fachwissen in Molekularer Biophysik unter der Leitung von Professor Stavros Hamodrakas. Im Jahr 2008 erhielt er ein europäisches Stipendium für weiterführende Studien in den Niederlanden. Im Jahr 2012 promovierte er an der Universität Utrecht (Niederlande) unter der Leitung von Professor Alexandre Bonvin in Chemie und festigte damit seine Position als Wissenschaftler auf diesem Gebiet.
Von 2013 bis 2018 forschte er als Postdoktorand am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg, Deutschland. Während dieser Zeit arbeitete er in den Forschungsgruppen von Dr. Martin Beck und Dr. Anne-Claude Gavin, wo er seine Beiträge zur wissenschaftlichen Gemeinschaft weiter ausbauen konnte. Im Jahr 2018 initiierte Dr. Kastritis seine eigene Forschungsgruppe am HALOmem-Forschungszentrum und übernahm gleichzeitig die Rolle des Juniorprofessors mit dem Schwerpunkt "Kryo-Elektronenmikroskopie von Membranproteinkomplexen" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle, Deutschland.
Seit 2023 hat er die angesehene Position eines Fellow der National Hellenic Research Foundation inne und arbeitet als Gastforscher am Institut für chemische Biologie (ICB/NHRF). Darüber hinaus ist er Inhaber des angesehenen ERA-Lehrstuhls für das "Hot4cryo"-Projekt am ICB/NHRF. Dr. Kastritis war aktiv an der Koordinierung von und der Teilnahme an niederländischen, deutschen und europäischen Projekten beteiligt. Seine Forschung, die sich auf die strukturelle und funktionelle Charakterisierung von Proteininteraktionen und makromolekularen Komplexen konzentriert, hat breite Anerkennung gefunden, was sich in mehr als 7500 Zitierungen in hochrangigen Fachzeitschriften widerspiegelt, darunter die renommierte Zeitschrift Nature. Der akademische und berufliche Werdegang von Dr. Panagiotis Kastritis zeugt von seinem unermüdlichen Engagement für den wissenschaftlichen Fortschritt und seinem großen Einfluss auf den Bereich der Molekularbiologie und Strukturforschung.

